Suche nach Franklin-Schiffen erfolglos
Die Franklin-Schiffe bleiben verschollen. Eine Expedition kanadischer Wissenschaftler, die unter anderem in den hohen Norden des Landes aufgebrochen war, um die „Erebus“ und die „Terror“ zu finden, kehrte ohne den erhofften Erfolg zurück.
Die Franklin-Expedition, die 1845 gestartet worden war, verschwand spurlos auf der Suche nach der legendären Nordwest-Passage, keiner der 129 Männer kehrte je zurück. Auch nach zahlreichen Suchexpeditionen sowohl im 19. als auch im 20. Jahrhundert konnte bisher nur bruchstückhaft geklärt werden, was den Männern zugestoßen ist.
Auch Kanada hatte bereits 2008 und 2010 Expeditionen ausgerichtet, und konnte bei der Suchaktion 2010 immerhin das Wrack der HMS Investigator finden, ein Schiff, das zu einer Suchexpedition 1854 gehörte, und das von der Mannschaft verlassen werden musste, weil es im Eis stecken geblieben war.
Umsonst war die diesjährige Expedition aber dennoch nicht. Kanadas Umweltminister Peter Kent berichtete, dass während der Suche nach den Schiffen „ein großes Gebiet bisher nicht aufgezeichneter Gewässer in Kanadas Arktis untersucht und kartografiert“ werden konnte.
Quelle: Newsletter der Kanadischen Botschaft, Berlin

