Harper: Kanada erreicht Klimaziele nur mit USA und Mexiko

Zum Abschluss des G8-Gipfels hat der kanadische Premierminister Stephen Harper erklärt, dass es für Kanada schwierig werden könnte, seine neuen Verpflichtungen in Sachen Klimawechsel einzuhalten, wenn die USA und  Mexiko einem neuen Vertrag nicht beitreten würden. Ohne diese anderen amerikanischen Staaten, so sagte Harper, würde ein neues Abkommen der kanadischen Wirtschaft schaden. Daher sei es wichtig, die amerikanischen Länder und andere Großverschmutzer vom Beitritt zu überzeugen. Bei einem Treffen mit dem chinesischen Präsidenten Hu Jintao, der als Gast am Gipfel in Heiligendamm teilnahm, hatte Harper eine Reihe von Themen angesprochen, darunter auch den Klimawandel, die soziale Verantwortung von Unternehmen und die Menschenrechtslage in China.

Auch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin war Harper am Rande des G8-Gipfels zusammengekommen. Aus offiziellen Kreisen hatte es bereits vor dem Treffen geheißen, dass die Menschenrechtssituation und der Zustand des demokratischen Systems in Russland Hauptthemen der beiden Regierungschefs sein würden.

Das Verhältnis zwischen der Russischen Förderation und den westlichen Ländern ist derzeit arg angespannt. Unter anderem die US-amerikanischen Pläne, einen Raketenabwehrschild in Polen und der Tschechischen Republik aufzubauen, haben in der letzten Zeit zu Irritationen geführt.

Quelle: Newsletter der Kanadischen Botschaft