Kanadischer Premierminister zieht positive Bilanz des G8-Gipfels
Andere Themen, die auf der Agenda der G8 standen, waren unter anderem die humanitäre Katastrophe im Sudan und die erneute Bestätigung der Partnerschaft mit Afrika. Die Staats- und Regierungschefs einigten sich darauf, ihre Zusammenarbeit auf solche Länder zu fokussieren, die sich zur guten Regierungsführung, der demokratischen Staatsführung und der sozialen Ausrichtung ihrer Wirtschaft verpflichtet hätten. Im Gegenzug verpflichteten sich die führenden Industrienationen, die afrikanischen Staaten hierin zu unterstützen, die nachhaltige Entwicklung und den Frieden voranzubringen und den Kampf gegen Seuchen wie HIV/Aids, Malaria und Tuberkulose weiterzuführen.
Auch die Nichtverbreitung von Massenvernichtungswaffen wurde erneut bekräftigt. In einer Erklärung wurden alle G8-Staaten dazu aufgerufen, die Sperrverträge einzuhalten und den Ländern, die dazu Unterstützung bräuchten, beizustehen.
Um den internationale Terrorismus weiter einzudämmen, betonten die G8-Führer, dass es wichtig sei, internationale Gesetze und die Menschenrechte einzuhalten. Die Rede- und Meinungsfreiheit und die Religionsfreiheit müssten überall auf der Welt geschützt werden, hieß es.
Darüber hinaus wollen die G8 dafür sorgen, dass in der Rohstoffindustrie international gültige Richtlinien für unternehmerische Verantwortung ("Corporate Social Responsibility", CSR) eingeführt werden. Kanada hatte erst vor kurzem einen Konsultationsprozess im eigenen Land abgeschlossen und eine Reihe von Empfehlungen erarbeitet, die das Land zur führenden G8-Nation in Sachen CSR in der Rohstoffindustrie macht.
Quelle: Newsletter der Kanadischen Botschaft

