Kanada verfolgt Prinzip des Ausgleichs beim Klimawandel

Der kanadische Premierminister Stephen Harper hat in New York während der von UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon einberufenen Sitzung zum Klimawandel erklärt, dass Kanada in Zukunft eine noch größere Rolle bei der Sicherung der weltweiten Energieversorgung spielen würde. Daher trage sein Land eine große Verantwortung dabei, sauberere und effizientere Wege bei der Umwandlung von Kohenwasserstoffen in Energie zu finden.

Einer der vielversprechendsten Wege zum Schutz der Umwelt vor Treibhausgasen sei das Auffangen und die unterirdische Lagerung von CO2. In dieser Hinsicht habe sein Land in der jüngeren Vergangenheit einige Pilotprojekte angestoßen, so Harper.

Das wichtigste Prinzip für Kanada im Hinblick auf den Klimaschutz sei aber der Ausgleich zwischen dem Schutz der Umwelt und dem Wirtschaftswachstum, zwischen dem privaten und dem öffentlichen Sektor bei der Entwicklung grüner Energietechnologien und vor allem der Ausgleich auf internationaler Ebene, der es allen Staaten mit hohen Treibhausgasemissionen erlaubt, ihre Wirtschaft aufrechtzuerhalten.

Daher werde Kanada mit der internationalen Gemeinschaft und den Vereinten Nationen zusammenarbeiten um die Ziele festzustecken und die Technologie zu entwickeln, mit denen man gemeinsam die Gefahren des Klimawandel bezwingen könne, schloss Harper.



Quelle: Newsletter der Kanadischen Botschaft