Kanada erreicht hervorragenden Platz im Human Development Index 2007

{mosimage}Besser als in Kanada lässt es sich auf der ganzen Welt kaum leben. Im diesjährigen Ranking der Vereinten Nationen erreichte das zweitgrößte Land der Welt bereits den vierten Platz und konnte damit noch einmal zwei Plätze gut machen. Letztes Jahr war Kanada an sechster Stelle gelandet.

Umweltminister John Baird erklärte, der Bericht zeige, dass Kanada recht gehabt hätte mit seiner Einschätzung, dass der Klimawechsel eines der drängensten Probleme der Menschheit sei. "Wir können auf einen klaren und verlässlichen internationalen Handlungsrahmen hinarbeiten, der kurze, mittel- und langfristige Ziele festschreibt", sagte Baird. "Das haben wir auch schon im eigenen Land getan, indem wir die schärfsten Emissionsziele in der kanadischen Geschichte festgesetzt haben, die darauf hinauslaufen, dass wir bis 2020 die Treibhausgasemissionen um 20 Prozent und bis 2050 um 60 bis 70 Prozent senken werden."

Baird fuhr fort, dass seine Regierung sich vehement dafür eingesetzt habe, dass jedes Land etwas zum Umwelt- und Klimaschutz beitrage, auch große Emissionsverursacher wie China, Indien und die Vereinigten Staaten. "Treibhausgase und Umweltverschmutzung kennen keine Grenzen", sagte Baird, "sie betreffen jeden Einzelnen auf diesem Planeten."

Der Human Development Index wurde 1990 ins Leben gerufen und vergleicht die Lebensqualität in mehr als 120 Ländern der Welt nach bestimmten Kriterien. Darunter sind die Lebensdauer und -qualität, die Alphabetisierungsrate der Bevölkerung und ihr Bildungsstandard sowie der Lebensstandard gemessen am Bruttoinlandsprodukt. Deutschland erreichte 2007 den 22. Platz, die ersten dre Plätze gingen an Island, Norwegen und Australien.

Quelle: Newsletter der Kanadischen Botschaft