Energie-autarkes Bauen spart nicht nur Geld

{mosimage}Keine Strom- und Heizungsrechnung mehr? Wer sich bisher schon auf den Weg gemacht hat, die Energiekosten seiner Behausung im Rahmen zu halten, kann jetzt noch einen Schritt weitergehen. In Zusammenarbeit mit Partnern aus dem öffentlichen und privaten Sektor betreibt Natural Resources Canada (NRCan) das CANMET Energy Technology Centre (CETC) in Ottawa, in dem das Energie sparende Haus zu einem Energie-autarken Haus weiter entwickelt wird.


Voraussetzung dafür ist eine nachhaltige Bauweise. Daher hat das Team, das sich mit "Nachhaltigen Gebäuden und Gemeinden" beschäftigt, den "Integrierten Gestaltungsprozess" entworfen. Diese radikal neue Methode bringt bereits in der Entwurfsphase alle am Bau des Hauses Beteiligten zusammen. Gemeinsam entwickeln sie ein Gebäude, das den Kriterien des späteren Bewohners entsprechend - der übrigens ebenfalls am Prozess beteiligt ist - so Energie-effizient wie möglich errichtet wird.

Energie-autarkes Bauen, davon sind die Team-Arbeiter überzeugt, wird dann möglich, wenn man herkömmliche Energie sparende Bauweisen mit moderner Technologie verbindet. So haben sie zum Beispiel im Yukon ein Haus, das ohnehin schon nur die Hälfte der Energie eines üblichen Baues verbrauchte, auf ein autarkes System umgestellt.

Dass die Bewohner eines Energie-autarken Hauses viel Geld einsparen, ist nicht die vordergründigste Motivation. Vor allem Umwelt-, aber auch soziale und wirtschaftliche Aspekte ganz anderer Art spielen eine Rolle. So betont Stephen Pope, ein Spezialist auf dem Gebiet des nachhaltigen Designs, dass Unternehmen, die in Energie-autarken Büros und Fertigungshallen produzieren, sehr bald schon davon profitieren würden, dass es ihren Mitarbeitern gesundheitlich wesentlich besser ginge. Sauberere Luft, besserer Temperaturausgleich und viel natürliches Licht trügen unter anderem dazu bei, dass die Mitarbeiter weniger krank seien.

Quelle: Newsletter der Kanadischen Botschaft