Eisbären sollen besser vor Klimawandel geschützt werden
In Oslo haben sich Mitte März Experten aus fünf Ländern getroffen, um über einen effektiven Schutz der Eisbären in der Polarregion zu beraten.
Vertreter aus Kanada, Russland, den Vereinigten Staaten, Norwegen und Dänemark berieten auch über einen Vertrag zum Schutz der weißen Riesen, den sie vor 35 Jahren unterzeichnet hatten. Damals sollten die Bären vor übereifrigen Jägern geschützt werden.
Inzwischen aber bedroht der Klimawandel den Lebensraum der Eisbären am meisten, darin waren sich alle Partner einig. Ebenso herrschte Einstimmigkeit darüber, dass die industrielle Entwicklung in der Artkis und die Ausbeutung polarer Ressourcen überwacht und kontrolliert werden müsse.
Umweltbehörde Kanadas stimmt Vorgehen zum Eisbären-Schutz ab
Experten der kanadischen Umweltbehörde Environment Canada haben sich Mitte März auf die Reise in den hohen Norden des Landes gemacht, um dort Stimmen zum weiteren Vorgehen in Bezug auf den Schutz der Eisbären zu sammeln.Die Experten wollen herausfinden, ob die Eisbären weiterhin als Art mit vorauszusehender Gefährdung (species of spezial concern) einzustufen seien und damit als Vorstufe zur gefährdeten Art. Im April des vergangenen Jahres hatte eine Regierungskommission empfohlen, die Eisbären auch in Zukunft dieser Kategorie zuzurechnen, der sie seit 1991 angehören.
Die Kommission hat bisher 16 der 25 Gemeinden in Nunavut besucht. Nun stehen Gemeinden in den Northwest Territories, Labrador und den nördlichsten Teilen von Québec auf dem Programm. Aus den Gesprächen wird das Nunavut Wildlife Management Empfehlungen für die kanadische Umweltbehörde ableiten.
Quelle: Newsletter der Kanadischen Botschaft

